OBS/Kostenpflichtige Module/RESTServer/Einrichtung

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Einrichtung eines REST-Endpunktes

Die folgende Reihenfolge stellt sicher, dass ein lauffähiger Endpunkt mit möglichst wenigen Korrektur-Schleifen entsteht.

Vorbereitung

  1. OBS-Support kontaktieren und das REST-Server-Modul aktivieren lassen.
  2. Prüfen, ob auf dem Zielrechner (OBS-Server oder dedizierter REST-Server) Port und IP-Adresse frei sind.
  3. Bei TLS-Profilen: TLS-Zertifikat (PEM, ggf. mit Chain), privaten Schlüssel (PEM) und - falls mTLS - das CA-Root-Zertifikat bereithalten.

Schritt 1: Server-Profil anlegen

In Stammdaten -> Z Weitere Stammdaten -> REST-Server den Punkt Server öffnen und mit Einfg ein neues Profil anlegen. Pflichtfelder:

  • Nr - eindeutige Nummer (1-99), wird beim Anlegen automatisch vorgeschlagen.
  • Name - sprechender Name (z.B. Public-API, Internal-mTLS, Debug-Local).
  • Auswahl des Modus:
    • Standard-TLS (Default): Zertifikat + Key + Root-Zertifikat hinterlegen.
    • mTLS aktivieren: zusätzlich CA-Root-Zertifikat hinterlegen, jeder Client muss ein gültiges Cert vorlegen.
    • Kein SSL aktivieren: ausschliesslich für lokale Tests, der Server akzeptiert dann nur Plain-HTTP.

Details siehe Server-Profile.

Schritt 2: Bindung anlegen

Im Server-Profil mit F6 die Bindungs-Liste öffnen und mit Einfg eine neue Bindung anlegen:

  • Host - IP-Adresse, auf der gelauscht werden soll (z.B. 0.0.0.0 für alle Adressen, 127.0.0.1 für lokal).
  • Port - Port-Nummer (typisch 443 für HTTPS, 8099 für Debug, ggf. abweichend).
  • Standard setzen, wenn diese Bindung die Standard-Bindung des Servers ist (pro Server-Profil nur eine).

Schritt 3: REST-Dienst starten / neustarten

Damit Änderungen an Server-Profilen oder Bindungen wirksam werden, muss der OBS REST-Server-Dienst (oder die Konsole) gestartet bzw. neugestartet werden. Das Profil wird beim Start aus der Datenbank gelesen.

Schritt 4: Zugang anlegen

Unter Zugänge mit Einfg einen neuen Zugang anlegen:

  • Name - erscheint im Protokoll und in der Statistik.
  • API-Key - eindeutig, mit dem Schlüsselsymbol kann ein zufälliger Key generiert werden.
  • Host - optional die IP oder der Hostname des Konsumenten (sollte, wenn möglich, immer gesetzt werden).
  • Optional: CORS-Origins und JWT-Konfiguration, siehe Zugänge.

Schritt 5: Endpunkt anlegen

Unter Endpunkte mit Einfg einen neuen Endpunkt anlegen:

  • Endpunkt - der Hauptname (z.B. kalender, zeiterfa).
  • Sub-URL - optional, z.B. mobile.
  • Version - z.B. v1.
  • Server - die Server-Auswahl bestimmt, über welches Server-Profil der Endpunkt erreichbar ist.

Anschliessend mit F7 das Endpunkt-Skript pflegen (siehe Scripting).

Schritt 6: Zugang für den Endpunkt freischalten

Aus der Endpunkt-Liste den neuen Endpunkt markieren und F6 drücken. Es öffnet sich die Berechtigungs-Liste. Mit Einfg kann ein oder mehrere Zugänge ausgewählt und mit F2 übernommen werden. Erst nach dieser Freischaltung darf ein Zugang den Endpunkt aufrufen.

Schritt 7: Funktionsprüfung

Aufruf mit einem HTTP-Client (curl, Postman, Browser-Plug-in):

curl -H "apikey: [API-KEY]" https://api.meinserver.de/[Endpunkt]/[Version]

Bei korrektem Setup erscheint die JSON-Antwort des Skripts. Fehlerfälle werden in RESTSRV_PROTO protokolliert.

Schritt 8: Statistik und Protokoll prüfen

  • In der Endpunkt-Liste F8 für die Statistik des Endpunkts.
  • In der Zugänge-Liste F8 für die Statistik des Zugangs.
  • In Stammdaten -> Z Weitere Stammdaten -> REST-Server -> Protokoll die Ereignisse prüfen.

Häufige Stolpersteine

  • Bindung angelegt, aber der Server wurde nicht neugestartet -> die Bindung ist noch nicht aktiv.
  • Endpunkt einem falschen Server zugeordnet -> Aufruf liefert 404 Endpunkt nicht vorhanden oder inaktiv.
  • Zugang für den Endpunkt nicht freigeschaltet -> Aufruf liefert 403 Keine Berechtigung für die Endpunkt-Nutzung.
  • Falscher API-Key oder falscher Host beim Zugang -> Aufruf liefert 401 bzw. 403.
  • mTLS aktiv, aber kein Client-Zertifikat installiert -> Verbindung wird während des TLS-Handshakes abgebrochen.