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OEX-Schnittstelle: Steelcase
Herstellerspezifische Besonderheiten der OEX-Anbindung an Steelcase. Die allgemeine Beschreibung von Umfang, Voraussetzungen und Ablauf steht auf der Hauptseite.
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Standardversion | 2.1 |
| Übertragungsweg | Direktübertragung per Web-Service in das Steelcase-SAP |
| Status | produktiv im Einsatz |
| Übertragungsart in OBS | „OEX Steelcase" |
1 Übertragungsweg
Steelcase nutzt nicht den im Standard vorgesehenen Mailversand, sondern einen gesicherten Web-Service. OBS übergibt die Bestellung unmittelbar an das Steelcase-SAP.
| Merkmal | Umsetzung |
|---|---|
| Protokoll | HTTPS, verschlüsselte Verbindung |
| Übergabe | die erzeugte XML-Datei wird an den konfigurierten Endpunkt übergeben |
| Authentifizierung | Signaturverfahren über Zeitstempel, Einmalkennung, Anfrage-Kennung und Partnerkennung |
| Dienst | Bestellung |
| Rückmeldung | die Antwort des Steelcase-Systems wird im OEX-Protokoll festgehalten |
Die Bestellung ist damit unmittelbar nach dem Export im Herstellersystem – es gibt keinen Mailversand und keine Wartezeit im Postausgang.
1.1 Zugangsdaten
In der Konfiguration des Lagerlieferanten sind drei Werte zu hinterlegen. Alle drei kommen von Steelcase.
| Eintrag | Bedeutung |
|---|---|
| Endpunkt | Adresse des Web-Service bei Steelcase |
| Key | eindeutige Identifikation für den Zugang (Partnerkennung) |
| Secret Key | Authentifizierungs-Token; wird verschlüsselt gespeichert und nicht im Klartext angezeigt |
Sind die Werte nicht vollständig hinterlegt, wird die Bestelldatei erzeugt und abgelegt, aber nicht übertragen. Im OEX-Protokoll erscheint dann ein Hinweis auf die unvollständige Konfiguration. Das ist der häufigste Grund dafür, dass eine Bestellung beim Hersteller nicht ankommt, obwohl OBS keinen Fehler meldet.
2 Was der Anwender selbst beachten muss
2.1 Nur ein Vertriebsgebiet pro Bestellung
Artikel aus unterschiedlichen Vertriebsgebieten – DACH und EMEA – dürfen nicht in derselben Bestellung gemischt werden.
Die Schnittstelle prüft das nicht. Eine gemischte Bestellung wird technisch fehlerfrei übertragen und schlägt erst bei der Verarbeitung im Steelcase-SAP auf. Der Anwender muss die Bestellung daher vor dem Export prüfen und gegebenenfalls nach Vertriebsgebiet in zwei Bestellungen aufteilen.
2.2 Zahlungs- und Lieferbedingungen
OBS überträgt die Zahlungsbedingungen aus dem Stamm mit, Steelcase ignoriert sie jedoch. Führend sind ausschließlich die im Steelcase-SAP hinterlegten Konditionen. Die Angaben in der Datei dienen nur der Information.
Abweichende Konditionen für eine einzelne Bestellung lassen sich daher nicht über die Schnittstelle vereinbaren – das muss vorab direkt mit Steelcase geklärt und dort hinterlegt werden.
3 Vorgaben von Steelcase
| Thema | Vorgabe |
|---|---|
| Absenderkennung im Dateinamen | Aufbau von Steelcase vorgegeben: Kundennummer, Mandant und Bestellnummer |
| Applikationskennung | OBS meldet sich mit der von Steelcase vorgegebenen Kennung an |
4 Ablage und Protokoll
Wie bei allen OEX-Bestellungen:
| Was | Ort |
|---|---|
| Erzeugte Dateien | <OBS-Verzeichnis>\data\oex\
|
| Protokolldatei | <OBS-Verzeichnis>\data\oex\oex_proto.txt
|
Bei Rückfragen zu einer Bestellung enthält das Protokoll neben dem Dateinamen auch die Anfrage-Kennungen der Übertragung und die Antwort des Steelcase-Systems. Diese Kennungen sind bei Rückfragen an Steelcase anzugeben.
Siehe auch
- OEX-Schnittstelle – allgemeine Beschreibung der Schnittstelle